Dienstag, 9. September 2014

Rezension: Tribute von Panem: Tödliche Spiele von Suzanne Colins

Hallo, Hallo

Entschuldigt bitte dass ich etwas länger gebraucht habe, bis ich mich wieder hab blicken lassen. Aber irgendwie hatte ich nicht die nötige Muße und Zeit gefunden, mich an die nächste Rezi zu setzen. Und dann hatte ich eine Woche kein Internet. Aber dafür geht es jetzt wieder regelmäßig weiter.

Kommen wir also zur Rezi.


Titel: Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele (Original: The Hunger Game)
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oettinger
Format/Edition: Taschenbuch
Seitenzahl: 414 Seiten
ISBN: 978-3841501349
Preis: 9,99 Euro Kaufen (Hier für das EBook im EPub Format)
Erschienen am: 1. Oktober 2012




Über die Autorin:

Suzanne Collins, 1962 geboren, begann ihre Karriere Anfang der 90er Jahre als Drehbuchautorin für das amerikanische Kinderfernsehen. 2003 veröffentlichte sie mit dem Roman »Gregor und die graue Prophezeiung« den ersten Band einer fünfteiligen Abenteuer-Reihe, die sich schnell zum internationalen Bestseller entwickelte.

2009 erschien »Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele« und erwies sich als Senkrechtstarter. Die packende Gesellschaftsutopie fesselt Leser auf der ganzen Welt und ist bisher in 40 Ländern erschienen. Die Gesamtauflage der Originalausgaben der Trilogie liegt derzeit bei fast 7 Millionen Exemplaren. Die bislang erschienenen deutschen Ausgaben haben sich über 200.000mal verkauft und sind SPIEGEL-Bestseller.Die Reihe erntete begeisterte Kommentare von Autoren-Kollegen wie Stephenie Meyer und Stephen King und etablierte Suzanne Collins endgültig als internationale Starautorin.

Suzanne Collins lebt mit ihrer Familie in Connecticut/USA.  (Quelle: Weltbild.de)

Inhalt:

Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? (Quelle: Weltbild.de)

Rezension:

Vorneweg: Normalerweise ist Dystopia nicht mein Ding. Absolut nicht. Aber der Trailer zum Film hat mich dann doch irgendwie gereizt und bin dann schließlich mit meinem damaligen Freund da rein. Der Film hat mir gut gefallen, also hab ich beschlossen, dass ich das Buch auch lesen muss. (Ja, ich weiß... Normaleweise mach ich das ja auch anders herum) Und was soll ich sagen? Das Buch hat den Film natürlich noch um Längen getoppt.

Von der ersten Seite an war ich gefesselt und mitten drin in Panem. Es war das erste Buch seit langem, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich es durch hatte. (Und das erste Buch seit längerem, welches ich mal wieder auf Deutsch gelesen habe).

Der Schreibstil war sehr lebendig und detailreich; die Welt rund um Panem war gut durchdacht und sehr gut erklärt. Ich konnte mir alles wunderbar bildlich vorstellen (und es war stellenweise etwas anders als der Film). Gut, ob das so ein Segen hierbei ist, steht auf einem anderen Blatt....

Die Charaktere waren ebenfalls lebendig und wuchsen mir schnell ans Herz. Besonders Katniss hat es mir angetan. So, wie sie sich für ihre Schwester Prim einsetzt, war einfach nur AWWWWWWWWWW und bewundernswert. Ich weiß nicht, ob ich das für meine Geschwister getan hätte - aber Katniss hat definitiv meine Hochachtung für diesen Schritt. Jennifer Lawrence hat sie eindeutig wunderbar gespielt.

Über Prim wurde nicht viel erzählt, aber es wurde deutlich, wie eng die Bindung zwischen ihr und Kat ist. Einfach nur Zucker. Hat mir echt gut gefallen (und ohne diese enge Bindung wäre wahrscheinlich alles anders verlaufen)

Auch die anderen Charaktere wie Peeta (der männliche Tribut), Hamitch, Effi, Gale usw waren lebending und man konnte sich mehr oder weniger mit ihnen identifizieren. Es waren auf jeden Fall illustre Charaktere, alle durch die Bank.

Mein absoluter Lieblingsnebencharakter war wohl Rue. Sie war einfach nur lieb, süß und - ja, ich glaube, ich sage besser nichts mehr. Sonst fang ich entweder an zu heulen, zu schreien oder zerstöre irgendetwas. Und spoilern möchte ich diejenigen nicht, die weder den Film noch das Buch gelesen haben, es jedoch noch möchten.

Die romantische Verwicklung kommt natürlich auch nicht zu kurz - aber sie spielt eher eine untergeordnete Rolle und überlagert die eigentliche Story der grausamen Spiele nicht. Erst gegen Ende hin wird diese Thematik etwas mehr aufgegriffen, aber ich kann versprechen, dass es weder kitschig noch platt noch übertrieben oder lächerlich ist.

Es ist schon eine erschreckende Vorstellung, dass sich die Welt in solch eine grausame Arena verwandeln kann. Kinder kämpfen gegen Kinder - bis auf's Blut, bis zum Tod. Und nur einer kann gewinnen. Normalerweise liebe, nette Kinder werden zu brutalen Killern, die andere Kinder abschlachten, die so so alt sind wie man selbst - oder sogar jünger. Einfach nur gruselig.

Besonders schlimm war für mich die Vorstellung, dass es Distrikte gibt, die ihre Kinder direkt darauf vorbereiten. Natürlich kann man das jetzt von zwei Seiten sehen. Schließlich möchte man ja als Mutter/Vater, dass sein Kind die bestmögliche Überlebenschance hat. Aber auf der anderen Seite wäre es mir ein Graus, mein Kind auf so ein Spektakel vorbereiten zu lassen. Und das ab einem Alter, wo ich noch mit Puppen gespielt habe...

Meine Wertung:

5 von 5 hübschen Herbstblättern (Ja - ich schwöre, ich habe nicht nur Fünfer Bücher)

Ganz klare Leseempfehlung für alle, die Dystopia mögen und für die, die normalerweise nicht dafür zu begeistern sind. Panem ist auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Selbst, wenn ihr nicht so begeistert davon seid wie ich oder manch anderer Leser.


So... Das das es für heute wieder einmal. Ich hoffe, euch hat meine Rezi zu 'Die Tribute von Panem' gefallen und fandet sie hilfreich.
Falls ihr noch Verbesserungsvorschläge habt, so lasst es mich doch ruhig in einem Kommi wissen. Ich bin sehr daran interessiert, besser zu werden. :)

 Aber vielleicht kommt das ja auch von ganz allein. Wer weiß... 
Nur: Wenn ihr Ideen/Vorschläge/Kritik u.ä. habt, lasst es mich wissen. Wie soll ich sonst besser werden? :)

Bis zum nächsten Mal

Eure Clay.


PS: Wenn ihr einen Reziwunsch habt, lasst es mich doch ebenso wissen. Wenn ich das betreffende Buch bereits gelesen habe, werde ich mich dann umgehend daran machen, eine Rezi zu verfassen.

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